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Trainingscamp der Jugend am Pfingstwochenende

Erstmals wurde für die Kinder und Jugendlichen des Bogensports Strausberg ein internes Trainingscamp durchgeführt. Auf dem vereinseigenen Gelände wurde eine kleine Zeltstadt errichtet, die für die Campdauer als Unterkunft diente.

Bei der Errichtung der Zeltstadt wurden die Kinder von ihren Eltern tatkräftig unterstützt, während die Jugend ihre Zelte allein aufbaute. Während der Bauzeit entstand eine Atmosphäre der Abenteuerlust, denn einige hatten bis Dato noch nie in einem Zelt übernachtet. Nachdem die Zeltstadt errichtet war saßen alle Beteiligten gemütlich am Lagerfeuer zusammen.

Am Sonnabend wurde das Camp durch einen lauten Pfiff des Jugendtrainers Dietmar Kutz geweckt. Bevor die Fahrt zum 3D-Schießen in das 100 km entfernte Groß Wasserburg starten konnte, galt es die Bogenausrüstung eines jeden Schützen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Danach wurden die Bögen in die Auto` s verstaut, um sich endlich durch ein kräftiges Frühstück für das Abenteuer zu stärken.

In Groß Wasserburg angelangt gab es eine kurze Einweisung in den Parcours. Dietmar teilte die Gruppen so ein, dass jede Gruppe aus einem Betreuer und 4 Kinder/ Jugendliche bestand.

Im Wald, bei gutem Wetter, konnte nun endlich das Abenteuer starten. Es galt durch den Wald zu laufen und die einzelnen Ziele zu finden. Dabei war nicht nur eine gute Schusstechnik gefragt, um das 3D-Ziel zu treffen, sondern man musste die Entfernung zum Ziel jedes Mal neu schätzen. Und der Stand beim Schießen war auch nicht immer eben, galt es sehr oft zu improvisieren um einem festen Stand zu erlangen. Oft war es, das einfach erscheinende Ziele schwierig zu treffen waren. Da galt es u.a. eine Ratte zu treffen, welche knapp 5 m entfernt war. Und gerade dieses Ziel bereitete den meisten Bogensportlern Schwierigkeiten, denn die Schützen standen oben auf einem Hügel, während die Ratte im Tal sich in der Sonne aalte. Nur wenigen gelang ein Treffer.

Der gesamte Waldparcours wurde von allen Bogensportlern innerhalb von 3 Stunden absolviert. Am Ziel angelangt konnte der Jugendtrainer von allen Seiten die Begeisterung für diese Tour vernehmen. Und auf der Heimfahrt sprachen die Bogensportler Bogenschütz/innen von ihren Schießleistungen, als wären sie von der großen „Mammutjagd“ zurückgekehrt. Dietmar konnte von vielen hören, „Wann machen wir noch einmal diese Tour?“

Am späten Nachmittag gelangten wir müde aber sehr entspannt im Zeltlager an. Während einige die Ausrüstung sortierten, machten andere Feuer im Feuerkorb. Dieser musste nun schnell heiß werden, denn die Gulaschsuppe sollte schnell fertig werden um die hungrigen „Mammutjäger“ zu sättigen.

An diesem Abend saßen allen am Lagerfeuer und waren glücklich und entspannt.

Der Sonntag sollte wieder mit dem Weckruf des Jugendtrainers Dietmar beginnen. Müde und verschlafen krochen die Sportler aus ihren Zelten, um dann den Tag mit Gymnastik und einem Ausdauerlauf zu beginnen. Nach dem Frühstück erfolgte auf dem Sportplatz der Aufbau des Parcours für die Disziplin des „Bogengolfens“.

Mit einem Kinderbogen und Pfeilen ausgerüstet, welche mit Tischtennisbällen beschwert wurden, mussten nun alle Bogensportler den Parcours mit so wenigen Schüssen wie möglich absolvieren. Hier stand nun der reine Spaßfaktor im Mittelpunkt, denn man konnte trotz guter Schießtechnik nicht immer das Ziel treffen. Oft flog der Pfeil zu kurz oder arg daneben. Aber genau diese Eigenschaften des Pfeiles lies die Schützen nicht verzweifeln. Sie nahmen das als gegeben hin und versuchten das Beste daraus zu machen.

Am Nachmittag des Pfingstsonntags war das Trainingslager beendet. Die Bogensportler waren begeistert vom Trainingscamp und äußerten den Wunsch es nächstes Jahr zu wiederholen.

Eine Woche später kamen zum Training nicht nur die Sportler sondern auch die Eltern. Bei Kaffee und Kuchen wurde über einen Beamer die Dia-Show vom Jugendcamp angesehen. Dort konnten die Eltern nacherleben, was ihre Sprösslinge in den drei Tagen erlebt hatten. So manches Foto verursachte einen Lacher.

Lebten im Jugendcamp: Tim Kapalcynski, Felix, Lydia und Karsten Laarz, Michael Kirchhof, Lasse Borges, Dietmar Kutz, Jonas Langlotz, Saskia Höhn, Tom Hädrich, Eric Schäfer, Dennis Bialek, Sebastian Jahn, Enrico Pauli, Dennis Franke, Simon Barg.

Zum krönenden Abschluss erhielt jeder Teilnehmer/in eine Foto-CD als Erinnerung überreicht.

Als Fazit konnte festgestellt werden, dass ohne die Unterstützung von Sponsoren, wie dem BBSV, eigene Vereinsmitglieder und Eltern, so ein Trainingslager nicht hätte durchgeführt werden können.

Die Sportler/innen bedanken sich recht herzlich bei allen für die tolle Unterstützung des Jugendcamps und ganz besonders bei ihren Jugendtrainer Dietmar Kutz, der federführend und organisatorisch alles super geregelt hat.

Anett Laarz

 

 

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